Was steckt hinter soesmart?

soesmart ist ein Förderprojekt bis 2026. Dabei gibt es zwei Phasen: zuerst legen wir uns bis Sommer 2021 eine smarte Strategie für das Soest der Zukunft zu und entwickeln Projekte, mit denen die Strategie am besten umgesetzt werden kann. Und dann haben wir 5 Jahre Zeit, um die Projekte durchzuführen. Zur Verfügung stehen dafür gut 2 Mio. €.

Und: Soest wird nicht alleine smart. soesmart ist Teil der Gruppe „5 für Südwestfalen“. Darin tauschen wir uns mit Arnsberg, Bad Berleburg, Menden und Olpe aus und können so wichtige Projekte auch gemeinsam angehen. 


Was bedeutet überhaupt smart?

Vielleicht fragen Sie sich: warum will die Stadt Soest Smart City werden? Was habe ich denn am Ende davon?

Wir alle stellen fest: Unsere Welt wandelt sich rasant. Große Chancen treffen auf große Herausforderungen und Probleme. Wie schützen wir das Klima? Wie gelingen Verkehrs- und Energiewende? Wie gehen wir mit sozialen Spannungen und Verteilungsfragen um? Was, wenn uns noch mal eine Pandemie trifft? Migration, Rechtsterrorismus, Artensterben, Kreislaufwirtschaft…

Klar ist: Wir müssen uns diesen großen Fragen stellen und sie auf unsere Stadt herunterbrechen: Wie soll Soest 2030 aussehen? Wofür steht Soest? Welche Jobs gibt es? Wie komme ich aus der Altstadt nachts nach Osttönnen? Was, wenn ich alt bin, Kinder habe, krank werde? Wo kommen meine Lebensmittel her? Ist das Big Monster noch auf der Kirmes?

Nur wenn wir in Soest auf diese Megatrends mit intelligenten, lokalen und regionalen Lösungen und Antworten reagieren, gelingt es uns, unsere Stadt fit für die Zukunft zu machen und unsere Lebensqualität langfristig zu sichern. Dafür braucht es eine Strategie und viele kluge Projekte, mit denen wir ausprobieren können, was uns weiterbringt und was nicht.

Und was heißt jetzt smart? Smart meint zum einen, dass wir bei unserer Suche nach Lösungen immer berücksichtigen, welche Chancen digitale Technologien und Methoden bieten: das können smarte Häuser und Wohnungen sein, die besser mit dem Stromnetz verbunden sind und dadurch Energie sparen. Oder neue Formen der Mobilität, wie autonomes Fahren oder Car Sharing. Oder gutes WLAN in allen Ecken der Stadt. Oder schlaue Plattformen und Apps, die das soziale Miteinander verbessern und gesellschaftliches Engagement fördern. Oder 3D-Drucker, oder virtuelle Realität, oder oder oder…

Smart heißt aber auch, dass wir immer überlegen, welche Grenzen wir bspw. künstlichen Intelligenzen und Datenplattformen setzen wollen; und, dass wir nicht zu sehr von der Infrastruktur und der Technologie her denken dürfen. Städte sind für Menschen da. Und daher können Städte auch nur so smart sein, wie ihre Bewohner*innen. 

Die bessere Frage ist also: Wer ist smart? Aus unsere Sicht sind alle smart, die die richtigen Fragen stellen, die zuhören, die Probleme in ihrer Stadt erkennen und lösen wollen, die dafür um die Ecke denken und bereit sind, mutig Neues auszuprobieren, die Technologie in den Dienst von Mensch und Umwelt stellen, die sich mit der Digitalisierung auskennen und keine Angst vor ihr haben, die alle berücksichtigen und Vielfalt und Inklusion schätzen – kurz: alle, denen Soest am Herzen liegt und die mithelfen, dass es noch besser wird. soesmart eben…

Noch mehr zu den Hintergründen erfahren

Wo kommt das Fördergeld her und was steckt hinter dem Projekt?

Das Projekt soesmart hat ein Gesamtvolumen über 3 Mio.€. Davon sind 65% Fördermittel des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat (BMI). Die restlichen 35% steuert die Stadt Soest selbst bei. Insgesamt können gut 2 Mio.€ für Projekte ausgegeben werden.

Das Förderprogramm des BMI heißt „Modellprojekte Smart Cities“/ „Smart Cities Made In Germany“ und hat ein Gesamtvolumen von fast 1 Mrd.€. Das Geld wird in 5 Runden verteilt, jedes Jahr gibt es eine neue Runde. Städte bewerben sich dafür mit einem Konzept. Dabei achtet das BMI darauf, dass Fördermittel nicht nur großen Kommunen, sondern v.a. auch kleineren und mittelgroßen Städten wie Soest, zugutekommen. Es können neben einzelnen Städten auch Kreise und Verbünde gefördert werden.

Soest gehört zu den 13 Gewinner-Projekten der ersten Förderrunde. Das Besondere am Projekt soesmart: es gehört zu einem Verbund, der Gruppe 5 für Südwestfalen. Diese besteht aus 5 Pionierkommunen, die gemeinsam nach Smart City-Lösungen für den ländlichen Raum in Südwestfalen suchen. Koordiniert werden die 5 dabei von der Südwestfalen Agentur. Die Gruppe hat sich bereits auf gemeinsame Werte verständigt, die uns auch im soesmart Projekt leiten sollen.

Was steckt hinter soesmart?

soesmart ist ein Förderprojekt bis 2026. Dabei gibt es zwei Phasen: zuerst legen wir uns bis Sommer 2021 eine smarte Strategie für das Soest der Zukunft zu und entwickeln Projekte, mit denen die Strategie am besten umgesetzt werden kann. Und dann haben wir 5 Jahre Zeit, um die Projekte durchzuführen. Zur Verfügung stehen dafür gut 2 Mio. €.

Und: Soest wird nicht alleine smart. soesmart ist Teil der Gruppe „5 für Südwestfalen“. Darin tauschen wir uns mit Arnsberg, Bad Berleburg, Menden und Olpe aus und können so wichtige Projekte auch gemeinsam angehen. 


Was bedeutet überhaupt smart?

Vielleicht fragen Sie sich: warum will die Stadt Soest Smart City werden? Was habe ich denn am Ende davon?

Wir alle stellen fest: Unsere Welt wandelt sich rasant. Große Chancen treffen auf große Herausforderungen und Probleme. Wie schützen wir das Klima? Wie gelingen Verkehrs- und Energiewende? Wie gehen wir mit sozialen Spannungen und Verteilungsfragen um? Was, wenn uns noch mal eine Pandemie trifft? Migration, Rechtsterrorismus, Artensterben, Kreislaufwirtschaft…

Klar ist: Wir müssen uns diesen großen Fragen stellen und sie auf unsere Stadt herunterbrechen: Wie soll Soest 2030 aussehen? Wofür steht Soest? Welche Jobs gibt es? Wie komme ich aus der Altstadt nachts nach Osttönnen? Was, wenn ich alt bin, Kinder habe, krank werde? Wo kommen meine Lebensmittel her? Ist das Big Monster noch auf der Kirmes?

Nur wenn wir in Soest auf diese Megatrends mit intelligenten, lokalen und regionalen Lösungen und Antworten reagieren, gelingt es uns, unsere Stadt fit für die Zukunft zu machen und unsere Lebensqualität langfristig zu sichern. Dafür braucht es eine Strategie und viele kluge Projekte, mit denen wir ausprobieren können, was uns weiterbringt und was nicht.

Und was heißt jetzt smart? Smart meint zum einen, dass wir bei unserer Suche nach Lösungen immer berücksichtigen, welche Chancen digitale Technologien und Methoden bieten: das können smarte Häuser und Wohnungen sein, die besser mit dem Stromnetz verbunden sind und dadurch Energie sparen. Oder neue Formen der Mobilität, wie autonomes Fahren oder Car Sharing. Oder gutes WLAN in allen Ecken der Stadt. Oder schlaue Plattformen und Apps, die das soziale Miteinander verbessern und gesellschaftliches Engagement fördern. Oder 3D-Drucker, oder virtuelle Realität, oder oder oder…

Smart heißt aber auch, dass wir immer überlegen, welche Grenzen wir bspw. künstlichen Intelligenzen und Datenplattformen setzen wollen; und, dass wir nicht zu sehr von der Infrastruktur und der Technologie her denken dürfen. Städte sind für Menschen da. Und daher können Städte auch nur so smart sein, wie ihre Bewohner*innen. 

Die bessere Frage ist also: Wer ist smart? Aus unsere Sicht sind alle smart, die die richtigen Fragen stellen, die zuhören, die Probleme in ihrer Stadt erkennen und lösen wollen, die dafür um die Ecke denken und bereit sind, mutig Neues auszuprobieren, die Technologie in den Dienst von Mensch und Umwelt stellen, die sich mit der Digitalisierung auskennen und keine Angst vor ihr haben, die alle berücksichtigen und Vielfalt und Inklusion schätzen – kurz: alle, denen Soest am Herzen liegt und die mithelfen, dass es noch besser wird. soesmart eben…

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Wo kommt das Fördergeld her und was steckt hinter dem Projekt?

Das Projekt soesmart hat ein Gesamtvolumen über 3 Mio.€. Davon sind 65% Fördermittel des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat (BMI). Die restlichen 35% steuert die Stadt Soest selbst bei. Insgesamt können gut 2 Mio.€ für Projekte ausgegeben werden.

Das Förderprogramm des BMI heißt „Modellprojekte Smart Cities“/ „Smart Cities Made In Germany“ und hat ein Gesamtvolumen von fast 1 Mrd.€. Das Geld wird in 5 Runden verteilt, jedes Jahr gibt es eine neue Runde. Städte bewerben sich dafür mit einem Konzept. Dabei achtet das BMI darauf, dass Fördermittel nicht nur großen Kommunen, sondern v.a. auch kleineren und mittelgroßen Städten wie Soest, zugutekommen. Es können neben einzelnen Städten auch Kreise und Verbünde gefördert werden.

Soest gehört zu den 13 Gewinner-Projekten der ersten Förderrunde. Das Besondere am Projekt soesmart: es gehört zu einem Verbund, der Gruppe 5 für Südwestfalen. Diese besteht aus 5 Pionierkommunen, die gemeinsam nach Smart City-Lösungen für den ländlichen Raum in Südwestfalen suchen. Koordiniert werden die 5 dabei von der Südwestfalen Agentur. Die Gruppe hat sich bereits auf gemeinsame Werte verständigt, die uns auch im soesmart Projekt leiten sollen.